Werdegang


Mit dem Ziel Obdachlosen auf der Insel fürsorgliche Pflege und ein Heim anzubieten wird der karitative Verband Es Refugi im Februar 1992 ins Leben gerufen.


In den ersten Jahren übt Es Refugi seine Aktivitäten in der Pension in der Strasse „Calle Apuntadores“ in Palma de Mallorca aus und konzentriert all seine Tätigkeit Drogenabhängige aufzunehmen. Es wird ein Ort für Übernachtung und für Körperhygiene angeboten. Darüberhinaus werden Methadon, Spritzen und Kondome zur Verfügung gestellt, um so bestimmten Krankheiten vorzubeugen.


Dank der örtlichen Behörden beginnt Es Refugi eine neue Etappe mit dem Umzug nach „Sa Placeta“. Hier wird mit der gleichen Verpflichtung fortgefahren: Drogenabhängigen ohne Familienrückrad einen Zufluchtsort anzubieten, an dem für ihre Grundbedürfnisse gesorgt wird. Ein paar Jahre später erfolgt ein neuer Umzug in das Obdachlosenheim „Carrilano“.


Später im Jahre 1996 kommt der karitative Verband einem neuen Ziel näher: der Kauf des Eigenbezitzes „Ca l’Ardiaca“, ansässig in der Peripherie von Palma de Mallorca und verkehrstechnisch sehr gut angebunden.

Historia del Refugi

1999 findet der definitive Umzug nach „Ca l’Ardiaca“ statt. Durch die neue, soziale Realität übernimmt das Wohnheim nun die Fürsorge minderjähriger Immigranten bis diese von Wohnheimen aufgenommen werden, die den jeweiligen zuständigen Sozialbehörden unterstehen. Parallel dazu wird weiterhin ein Obdachlosenheim für Erwachsene angeboten.


Im Jahre 2007 vollendet der gemeinnützige Verband Es Refugi die intensiven Umbauarbeiten von „Ca l’Ardiaca“ mit der Zielsetzung die Räumlichkeiten den Sicherheits- u. Hygienebestimmungen zu unterlegen und für Behinderte anzupassen, indem Rampen und Nottreppen gebaut werden. Ferner werden die Anlagen nach Männer und Frauen mit den entsprechenden Badezimmern getrennt.


2009 wird die soziale Arbeit des karitativen Verbands Es Refugi von der Balearenregierung mit dem Preis „Ramon Lull“ zusammen mit „Can Gazà“ und „Zaqueo“ ausgezeichnet und offiziell anerkannt.


Demzufolge erweitert der Verband im Jahre 2013 sein soziales Werk und eröffnet eine soziale Mensa im Stadtviertel „Camp Redó“.


In der Gegenwart setzt sich der gemeinnützige Verband Es Refugi mit einem neuen Nutzerprofil auseinander: Langzeitarbeitslose, die durch die Unzahlungsfähigkeit ihrer Hypotheken überlastet sind, das Recht auf Arbeitslosengeld verloren haben und deren familiäre Beziehungen in die Brüche gegangen sind.